Klangästhet - Der Hörer bemerkt es sofort: hier ist ein
Klangästhet am Werk – so betitelt Peter Maier in der deutschen
Fachpresse „Gitarre aktuell“ die Besprechung der CD
„in.concert@20th”, wo
es weiter heißt:
Was eigentlich wirklich an dieser Platte auffällt ist die Spielkultur,
mit der Gregorič alle Werke vorträgt und sie durch eine eher seltene
Klangästhetik erstrahlen lässt. - Man kann ohne Übertreibung sagen, dass
durch die Technik Gregoričs in Verbindung mit diesem Instrument und dem
ausgewählten, sehr anspruchvollen Programm, diese CD zu einer
außer- ordentlichen Delikatesse geworden ist.
(Peter Maier – Gitarre aktuell 2008)
Janez Gregorič studierte Gitarre an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Prof. Martin Mysliveček, wo er 1994 seine Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte. 1995 gewährte ihm das Bundesministerium für Kunst ein Arbeitsstipendium zum Erlernen der „Carlevaro-Schule“ (Berlin) und der F.M. Alexander-Technik (Wien).
Danach studierte er über den Zeitraum von mehreren Jahren bei Maestro Abel Carlevaro in Montevideo (Uruguay). Zusätzliche musikalische Erfahrungen sammelte er bei mehreren Meisterkursen aner- kannter GitarristInnen (Maria Livia Sao Marcos, John W. Duarte, Roland Zimmer, Gordon Crosskey, David Russel u. a.).
Janez Gregorič tritt als Solist und Kammermusiker in vielen Ländern Europas (Österreich, Deutschland, Slowenien, Italien, Luxemburg, Tschechien, u. a.) auf und kann dabei auf eine rege musikalische Zusammenarbeit zurückblicken, unter anderem mit Bernarda Fink (Mezzosopran), Gilbert Sabitzer (Saxophon), Roland Schueler (Violoncello) und Walter Auer (Flöte).
Er ist seit 1998 als Vortragender bei internationalen Seminaren tätig und als Kenner der „Lehre und Methode Abel Carlevaros“ ausgewiesen. 1999 verfasste er die Monographie „Abel Carlevaro – Sein Schaffen als Meilenstein in der Entwicklung der Gitarre“. 2002 erschien seine CD „Hommage à Abel Carlevaro“.
Seit dem Jahr 1999 spielt Janez Gregorič eine Gitarre „Modell Carlevaro“ des deutschen Gitarrenbaumeisters Eberhard Kreul und seit 2005 die erste Gitarre „Modell-Carlevaro mit Schallloch“, einer Weiterentwicklung des ursprünglichen Modells, die auf der CD „in.concert@20th” (2007) zum allerersten Mal auf einem Tonträger erklingt.
In Zusammenarbeit mit Bernarda Fink (Mezzo- sopran) ist im Mai 2008 die CD „Lautlandschaft“ erschienen, in der der Komponist Janez Gregorič Lyrik seiner Heimat Kärnten für Stimme und Gitarre vertont hat.
Janez Gregorič ist Gründer und künstlerischer Leiter der Musikwerkstatt „Sonus“ mit dem Schwerpunkt Kammermusik und erfolgreicher Musikpädagoge - nicht selten erringen seine SchülerInnen bei Wettbewerben erste Preise
Als Musiker, der mit anderen Kunstgattungen eng verbunden ist, hat Janez Gregorič im Jahre 2000 gemeinsam mit dem Autor Fabjan Hafner und dem bildenden Künstler Rudi Benétik die spartenüber- greifende Veranstaltung „trivium / tri poti / drei wege“ ins Leben gerufen, für die er die Hauptverantwortung trägt. Früchte dieses alljährlichen Festivals sind die beiden CDs „ameisen erzählen saitenweise“ (2001) und „trivium - die vier elemente“ (2006), an denen er als Komponist und Gitarrist mitgewirkt hat.
Gemeinsam mit Arthur Ottowitz (Blues Harp) erschien 2009 bei Extraplatte die CD „across“ wo der Konzertgitarrist eine weitere Facette seines Könnens zeigt.
Tim Hofmann über ein Konzert von Janez Gregorič:
Gregorič führte eine perfekte Symbiose zwischen technischer Faszination
und stilistischer Farbe vor – ein Traum, [...] Ein glockenklarer Ton, satt
und direkt im Bass und doch mit einer seidigen Wärme versehen – einfach ein
Genuss.
(Tim Hofmann, in „Freie Presse – Chemnitz“)